Beginn
Do., 05.11.2026,
18:00 - 19:30 Uhr
Kinder und/oder Jugendliche mit einer chronischen Erkrankung, Entwicklungsverzögerung oder Beeinträchtigung haben Anspruch auf einen Pflegegrad – dies gilt auch für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen, ADHS oder ähnlichen, nicht auf den ersten Blick körperlich erkennbaren Einschränkungen. Viele Eltern haben bereits Erfahrungen mit einer Begutachtung durch den Medizinischen Dienst gemacht und erleben gerade bei diesen unsichtbaren Beeinträchtigungen, dass der tägliche Unterstützungsbedarf nur unzureichend abgebildet wird.
In der Veranstaltung wird aufgezeigt, wie man eine solche Begutachtung gut vorbereiten kann und welche Besonderheiten bei Kindern mit Autismus, ADHS und ähnlichen Diagnosen zu beachten sind, damit der tatsächliche Hilfebedarf im Alltag deutlich wird. Die Pflegeberaterin Frau Yvonne Laatz, selbst Mutter eines schwerst-mehrfach beeinträchtigten Kindes, berichtet aus ihrer umfangreichen Erfahrung und erläutert, worauf es im Begutachtungsprozess ankommt. Durch ihre Ausbildung zur Pflegeberaterin und ihr Engagement beim Verein „wir pflegen e.?V. in NRW“ gibt sie praxisnahe Hinweise und beantwortet Fragen der Teilnehmenden.
Im Anschluss informieren die Veranstalterin Frau Kemper vom Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe und Herr Scholtz, Stadtteilmanager der AWO, über Unterstützungsmöglichkeiten durch Elternnetzwerke und Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige.
Die Veranstaltung kann sowohl vor Ort im Willy-Brandt-Haus als auch online über eine Zoom-Konferenz besucht werden. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, auf welchem Wege Sie teilnehmen möchten. Allen, die online teilnehmen, schicken wir kurz vor der Veranstaltung per Mail einen Link zum Konferenzraum zu.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Netzwerk „Wir in Recklinghausen“, der KOPS und der EUTB statt.
Anmeldung bis zum 29. Oktober